Papyrus Screenshot;-)

Im Januar dieses Jahres sind Haus der dunklen Begierden sowie Pony in dritter, überarbeiteter Auflage erschienen.
Der Grund?
Keine Ahnung, warum ich mich überhaupt bemüßigt sah, meine Nase wieder mal in selbst Geschriebenes zu stecken. Ja, ich weiß, schwerer Fehler, so etwas Abartiges sollte man nicht tun. Weder aus Jux und Tollerei, noch aus Interesse, auch nicht aus Langeweile. Schon gar nicht während einer Pandemie. Egal wie groß der Drang ist, frau sollte es tunlichst unterlassen. Es hat schon seinen Grund, warum es Schauspieler*innen gibt, die sich die eigenen Filme nicht anschauen wollen/können/mögen.

So stolperte ich über Sätze und Formulierungen, die mir am Tag der Veröffentlichung gefielen, mich heute jedoch nicht in Begeisterung versetzen. Beide Texte unterzog ich einer Glättung verbunden mit einer Straffung und versuchte unschöne Dellen auszumerzen.
Was wie eine Kosmetiktherapie für Fortgeschrittene klingt, hat tatsächlich eine Verjüngung bewirkt. Zumindest nach meiner Meinung.

Pony ist eine Geschichte, anders als andere, die sich mit derselben Thematik beschäftigen. Neben Erotik und BDSM spielen auch fantastische Elemente darin eine große Rolle. Was aber nicht heißt, dass es sich dabei um einen Fantasyroman handelt. Außerdem hat das Buch abseits des Erotischen einen Plot, der nicht nur aus einschlägigen Handlungen und Szenen besteht.
Ich hoffe, dass die Kursivsetzung des Textes einer der beiden Ich-Erzählerinnen sowie die Verwendung von Anführungszeichen bei der direkten Rede zu einer besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit führen.

So long, Kris

One thought on “neu aufgelegt

  1. John Aysa says:

    Oh, Kris! Da warst du aber ganz tapfer! Es kann die Pest sein, in ältere Texte reinzulesen. Da fragt man sich dann doch gelegentlich mal, was zum Henker im Kopf vorging, solche Formulierungen … aber ja, okay. Gehört wohl zum Prozess dazu.

    Pony mag ich echt gern, hat mich verflixt gut unterhalten, das Buch. Fand es gar nicht unverständlich. Aber das mag mein verdrehtes Hirn sein. Und unterhaltsamer als alles, was außerhalb der eigenen vier Wände vorgeht, ist das Überarbeiten eigener Texte allemal.

    Viel Vergnügen, John

    1. Vielen Dank für deine aufmunternden Worte, John. Das ist Balsam für die Seele einer wagemutigen Autorin;-)
      Ja, manchmal kommen Ideen über mich … Keine Ahnung, woher die auftauchen.
      Vielleicht ist die Aktion aber auch bloß einem profanen Hang zum Masochismus geschuldet. — lol
      Alles Liebe, Kris

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